Lerntheorien und so

Ich nehme gerade am (österreichischen!) MOOC imoox-lernen im Netz (Link – leider nur nach Login zugänglich) teil (siehe auch Gruppe in Facebook).

Nach einer Phase des gegenseitigen Vorstellen gehts gerade (rund in der dritten Märzwoche 2014) um Lernthorien und mögliche Kritiken daran.

Dazu habe ich in der Facebookgruppe zunächst angemerkt:

„…natürlich macht eine gute Bildungsveranstaltung auch der Methodenwechsel aus. Und manche Methoden lassen sich wohl einzelnen Lerntheorien zuordnen. Zumindest im Rahmen und „immer wieder zwischendurch“ ist wohl die Dialogorientierung ein zentraler Fator. Also u. a. Transparenz (Dauer, Rahmenbedingungen, Erwartungen, gemeinsame Spielregeln usw.), institutionalisiertes Feedback (nicht nur Feedbackbogen am Schluss des Semesters), gut geplante & kreativ gestaltete Phasen wo Teilnehemende eingeladen & unterstützt werden sich / Fragen / Hoffnungen / Ängste / Erfahrungen / „issen einzubringen /zu teilen / gemeinsam weiter zu entwickeln. Weiters natürlich die möglichst unmittelbare Verbindung zu „Alltagswelten“ der Teilnehemden inkl. Transfer von methoden 7 Ideen / Haltungen in mein hier / jetzt / morgen. Dazu kommt noch eine Haltung, dass ich als Lehrender selber bereit bin zu lernen, neugierig bin auf die Perspektiven aller Beteiligten.“

Im Forum des MOOC schrieb ich dann noch:

So ich werde die Aufgabe etwas angehen…
Ich hab mal gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lerntheorie#Kritik – genannt wird dort der Psychologe Philip Zembardo – dazu habe ich hier https://www.uni-due.de/edit/lp/common/lernen.htm einige interessante Aspekte gefunden. Woebei er auf den ersten Blick eher kognitivistisch, wenn denn diese Zuordnung gier gilt, eingestellt ist.
siehe auch „„Lernen“ wird von Zimbardo (1995, S.263) als ein Prozess beschrieben, der zu einer „relativ stabilen Veränderung im Verhalten oder im Verhaltenspotential führt und auf Erfahrung aufbaut“. Zimbardo (1995, S. 263) verweist zudem darauf, das Lernen kein direkt beobachtbarer Prozess sei. Lernen kann nur aus dem anschließenden Verhalten geschlossen werden. Daher ist es aus seiner Sicht bedeutsam, zwischen dem was eine Person gelernt hat (Lernen) und dem Sichtbarwerden dieses Lernens (Performanz) zu unterscheiden. Für den schulischen Kontext bedeutet dies, dass sich einer Lernphase stets auch eine Umsetzungsphase anschließen muss, will man die Ergebnisse der Lernphase überprüfen.“ (Quelle http://glossar.didagma.de/?Lerntheorien)
Sehr interesssante Punkte bringt der Erziehungswissenschaftler und Professor für Erwachsenenbildung Peter Faulstich  in seinem Buch „Menschliches Lernen“: http://www.socialnet.de/rezensionen/15111.php
Eine fundierte Analyse des Konnektivismus findet sich auf diesem Blog (mit einiger Literatur) http://eltutblog.wordpress.com/2010/07/13/der-konnektivismus-trend-eintagsfliege-lerntheorie-oder-konzept/
sowie im auch sonst empfehlenswerten Blog von Claudia Bremer
http://mooc13.wordpress.com/sonstiges/konnektivismus/
Einen guten Überblick zu den Lerntheorien bietet übrigens auch:
http://www.uni-potsdam.de/eteachingwiki/index.php/Lerntheoretische_Begr%C3%BCndungszusammenh%C3%A4nge#Kritik

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