gmw14 – allgemeiner Rückblick

Vom 1. – 4. 9. nahm ich an der Tagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft in Zürich teil. Weiterbildung & Netzwerken sowohl auf der freiberuflichen Ebene als auch in meiner Rolle als Mitarbeiter der FH St. Pölten (seit 1. Mai) für das Projekt inverted classroom.

Ein wirklich spannendes Lernerlebnis mit vielen neuen Kontakten, Erkenntnissen, Verknüpfungen, Anstößen. Der Kongress war sichtlich sehr gründlich vorbereitet und organisiert. Schön: Auch an ausreichend Pausen zwischendurch wurde gedacht. Spannend im Vorfeld: Der gesamte Tagungsband war (und ist weiterhin) nicht nur kostenlos als pdf downloadbar, sondern ebenso in einem Blog eingebunden, wo Absatz für Absatz kommentierbar ist (bzw. die bereits gegebenen Kommentare dazu).

Etwas merkwürdig mutet bei dieser Vorgangsweise dann in der pdf- und (vor Ort verteilten) Printversion: „Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Kein Teil dieses Werkes darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.“ Warum nicht gleich creative commons?

Online zu finden war/ist ebenso das gesamte Programm und die Poster.

Zum Einsatz kam weiters eine Konferenzapp, in der sich kurzfristigst immer die ganz aktuellen Räume fanden und Kurzinfos zum Inhalt (leider ohne Verknüpfung zur kommentierbaren Onlineversion des Tagungsbands).

Die keylectures wurden aufgezeichnet und waren / sind schon wenig später abrufbar. Auch hier stellt sich die Frage: Warum nicht gleich als Streaming?

Sehr schön, vielfältig gelungen war auch das – sehr mutig! – direkt eingebundene educamp, bei dem auch ich eine Session zum Thema inverted classroom moderieren bzw. mit Erfahrungen aus der FH St. Pölten ergänzen durfte. Ich berichtete zunächst kurz zum Projekt und dessen aktuellen Entwicklungen und lud dann ein, Fragen zum Thema zu stellen. Die Dokumentation dazu findet sich hier (Danke an Christian Spannagel für das Protokoll sowie an alle Teilnehmende für die spannenden Fragen & Inputs) und enthält ein Kurzvideo mit einem Interview mit mir, das ich hiermit ebenfalls offiziell als Beitrag zum Call for Videos zum Tag der Lehre der Fh St. Pölten am 16. 10.  deklariere.

Sehr empfehlenswert zum Thema ebenso zwei Kurzvideos, die ich am ICM mit Christian Spannagel (PH Heidelberg) bzw. Elke Lackner (Uni Graz) produziert habe – sind zugleich ebenso Beiträge zum Call for Videos.

Auf jeden Fall ein ganz großes Dankeschön an das Organisationsteam und für viele bereichernde Begenungen & Austausch an die Teilnehmenden!

Links zu „Social Media“ in der Lehre

Im Web 2.0 Kurs „Einsatz von Web 2.0 Tools in Lehre, Unterricht, Bildung“  (ein interessantes MOOC-Experiment) wird in der Woche 1 dien Aufgabe gestellt „Sie sind im Internet auf interessante Quellen gestoßen, über Versuche und Experimente/Berichte über Lehrende, die in und mit Sozialen Netzwerken lehren. Teilen Sie die mit uns!“. Ich habe hier aus der Woche Social Media des imoox-MOOC einige Links herauskopiert und um eigene Fundstücke ergänzt: 

Holdener, A. (2013): Potential von Social Media in der Lehre. Präsentation. 

Gruber, Marion R. (2012), Präsentation: Möglichkeiten und Grenzen von Social Media in Hochschullehre und Forschung.

Lorenz, Anja/ Mohamed/ Bahaaeldin/ Pscheida, Daniela/ Seidel, Niels/ Albrecht, Steffen & Köhler, Thomas (2013), „(Wissens-)Kooperation und Social Media in Forschung und Lehre“, in: C. Bremer & D. Krömker (Hgg.), E-Learning zwischen Vision und Alltag. Zum Stand der Dinge, Münster et al., 253-265. 

Zentrum für Lehren und Lernen, Blog der Hochschule Luzern (2013): Wikipedia in der Hochschullehre nutzen (Blogeintrag vom 17. 12. 2013)

Persike, Malte (2012), Präsentation: Hochschullehre in Sozialen Netzwerken. Chancen und Herausforderungen.

Frey, Jennifer-Carmen (2013),  Social Media an Hochschulen.

Kohlhase, Sabrina (2013), Blogbeitrag mit Links zu zwei Vorträgen zum Thema Social Media in der Lehre: Social Media im Studium – Überblick und Impulse.

Social Media in Lehrn- und Lernszenarien: Ergebnisse eines Projekts der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW (ohne Jahreszahl mit Einträgen aus 2013)

Magenheim, Johannes/ Reinhardt, Wolfgang/  Kundisch, Dennis/ Herrmann, Philipp/ Whittaker, Michael/ Beutner, Marc & Zoyke, Andrea  (2012), „Einsatz mobiler Endgeräte zur Verbesserung der Lehrqualität in universitären Großveranstaltungen“, in:  Lucke, Ulrike (Hg.), E-Learning Symposium 2012. Universitätsverlag Potsdam, 15-26.

Universität Zürich: Social Media in Lehre und Forschung – ein Social Media Wiki (letzte Aktualisierung April 2013)

Lernort Social Media

Im imoox-MOOC geht es um Social Media, wie diese in Bildungskontexten einsetzbar, nutzbar sind und – natürlich – über Gefahren die dabei zu beachten sind. Aber wenn von Social Media Gefahr ausgeht, warum sie dann ausgerechnet im Bildungskontext einsetzen? Also dort wo es – u. a. zu Themen wie Gesundheit, Soziales, social skills – um Privates, Vertrauliches, Heikles geht?

In der öffentlichen Diskussion werden verschiedenste Begriffe durcheinander gewürfelt. #1: Eine Gleichung lautet etwa „Internet = Facebook“. Da Facebook „gefährlich“ ist, ist demzufolge Internet gefährlich. Wird jemand dann gefragt, was denn genau Social Media sein könnten, wirds schon kniffelig. oder noch schlimmer wenn nach „Web 2.0-Anwendungen“ gefragt wird. Egal, denn „nach Snowden ist doch alles anders“. Dazu später.

#2: Dort, also in den Social Media, würde es doch ausschließlich oder zumindst hauptsächlich um Banales, also etwa die viel zitierten Katzenbilder gehen. Sie seien demnach Zeitverschwendung, Ablenkung vom Wesentlichen („den Inhalten“) und wenn Fragmente von Informationen sichtbar würden, könnten diese rein gar nicht überhaupt nicht ernst genommen oder – Gott sei bei uns – zitiert werden.

#3: Beziehungen in Social Media sind belanglos, oberflächlich und immer wieder („öfters als Du glaubst!“) gefährlich, weil ja „dort“ sich alle möglichen Schurken tummeln.

User generated content, also von NutzerInnen gestaltete Inhalte gab es schon immer im Internet. Möglichkeiten, diese zu finden, zu teilen, kommentieren oder Inhalte selbst zu gestalten und anderen zur Verfügung zu stellen schon weit weniger. Internet war anfangs mehr ein „Monolog“ und wurde dann zu einem gigantischen Netzwerk mit rasanten Kommunikationsflüssen. Ein Teil dieser Entwicklung war sicher die Etablierung sozialer Netzwerke wie eben Facebook oder Vorläufer dazu wie StudiVz. Und wer sich daran erinnern kann: Auch „magnet“, ein (damals mein) provider dessen sehr pixeliges Homepage-Design in den 90er Jahren einem Marktplatz entsprach bot eine kleine community.

Mit der sprunghaften Zahl der Zugangsmöglichkeiten stieg auch jene der NutzerInnen des Internet. Und diese trafen sich zum Beispiel auch auf Facebook. Also einem Ort, wo in einem Profil und in mehr oder weniger tagtäglichen oder sogar stündlichen Postings Dinge über das eigene Leben erzählt werden.

Alltägliches, Banales in Text und Bildern, Links zu Songs. Das soll etwas mit Bildung zu tun haben? Noch dazu stehen dann Texte oder Bilder, die „ganz sicher“ mit den damals höchsten Sicherheitseinstellungen gepostet wurden plötzlich in der Öffentlichkeit. Hilfe, das Bild vom letzten Saufgelage ist öffentlich. Egal wie hoch Sicherheitseinstellungen gewählt wurden, seit Snowden ist bekannt, dass die NSA und ganz viele andere Geheimdienste alles mitlesen, mitverfolgen, verknüpfen. Seit Snowden? Ich gebe zu, dass meine Wahl von Vor- und Hauptabendserien von anderen ab und zu als seicht erlebt wird, etwa wenn ich Navy CIS schaue, eine Serie von Ermittlern die Todesfällen in den US-Wasserstreitkämpfen auf den Grund gehen. Eine Figur, McGee, sticht dadurch hervor, von jeder beliebigen Person auf Knopfdruck Bankkonten, Telefonverbindungen, Lebensversicherungen und wann jemand zuletzt mit dem Hund vor die Tür ging sichtbar machen zu können. E-Mails sowieso. Und das schon viele Jahre vor Snowden. Wer heute nach Snowden „voller ungläubiger Überraschung“ ist, dem/der glaube ich das schlicht nicht. Kommunikation zwischen Menschen wurde schon immer in unterschiedlichster Intensität überwacht. Trotzdem wurde fröhlich weiter kommuniziert und es entstanden so auch Revolutionen verschiedener Intensität und Dauer.

Also ja, was ich öffentlich – egal ob als Brief, Mail oder Posting kundtue – kann jemand anderer lesen. Das muss mir bewusst sein und ich gestalte dementsprechend was und wie ich es sage. Web 2.0 bedeutet dabei für mich, auch Informationen zur Verfügung zu stellen, zugreifbar zu machen, zu kommentieren, teilen, neu zusammenzustellen. Und zwar mit Menschen aus der ganzen weiten Welt. Menschen die ich sonst nie kennengelernt hätte und die mir wiederum Wege zu Informationen ebnen, auch durch Einblicke in ihre „Alltage“ und ihre Expertise. Wie sich solche Menschen finden lassen, Informationen bewertbar, analysierbar, hinterfragbar sind und vor allem auch wie sie selbst auf eine seriöse und offene Weise gestaltet werden können ist eine ganz große Lehr-und Lernaufgabe unserer Zeit. Gerade aus der Perspektive: Social Media sind gerade durch ihre Alltagsbedeutung ein Teil von Lernerfahrungen und Lernfelder, egal ob sie aktiv oder nicht genutzt werden.

Nachtrag: Links zu Social Media in der Schule die ich in einem Flipboard aus Anlass eines Vortrags (powerpoint slides) bei den edudays 2014 gesammelt hatte.

Lernen am Weg

Der imoox-MOOC hatte sich zuletzt mit den Themen Urheberrechte sowie Offene Bildungsressourcen beschäftigt, beides Themen, mit denen ich mich während des tollen coer13 ausführlich auseinandersetzte. Siehe diese Beiträge.
Das nächste Thema war dann „Mobile Learning“. Im Rahmen des Opco12-MOOCs habe ich dazu schon einiges gebloggt:
Tablets in der Bildungsarbeit mehr; Mobile Apps mehr – siehe zur Dresdner Mädchenrallye auch hier; und nochmal zu mobile apps; sowie zu game based learning

Einen Aspekt den ich heute noch mehr wichtig finde ist, dass damit „Lernen am Weg“ ermöglicht, initialisiert, unterstützt wird. Viele unterscheiden zwischen „typischen Lernsituationen“ – also vorgekauten Stoff, den man/frau sie mehr oder wenig geduldig anhört, vielleicht noch eine Hausübung dazumacht und dann in einer Prüfungssituation hoffentlich noch genug weiß – und Situation, wo rein gar nix gelernt werden muss. Der Begriff lebensbegleitendes Lernen wird ja immer wieder strapaziert. Und gleichzeitig haben oder erleben auch aktuell viele Lernen als Prozess, in dem jemand lehrt und das dann auch abprüft.
Wir lernen in jedem Augenblick des Lebens, gehen unterschiedlich mit „Reizen“ von außen um und werden im Idealfall selbst zu ImpulsgeberInnen, zu Menschen, die andere inspirieren, für sie in gewissen Phasen Mentor/Mentorin sind, die andere mitreißen, oder ganz einfach zur Seite stehen, wenn Fragen ans Leben und all seine hochkomplexen und immer wieder neue Herausforderungen kommen. Lernen bedeutet aus meiner Sicht Ermächtigung, Unterstützung dabei eigene Ressourcen zu entdecken – zu nutzen . mit jenen von anderen zu kombinieren. Bedeutet Stärkung der Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung. Bedeutet die Fähigkeit Informationsquellen zu finden, zu beurteilen, Erkenntnisse einzuordnen oder ihre Relevanz einzuschätzen. Und natürlich auch, wie Impulse daraus im eigenen Alltag transferiert werden können.
Und all das hat was mit mobilen Lernen zu tun? Ja. Eben weil ein Smartphone ein oft genutzter „Weggefährte“ ist, um virtuellen Rat gefragt, als Werkzeug der Vernetzung eingesetzt wird. Weil ich damit selbst zum/zur ProduzentIn von Inhalten werde, die ich selbstbewusst und stolz präsentiere, teile, auf Kommentare reagiere. Weil ich damit an Informationen rankomme, die ich in der „Bibliothek um die Ecke“ nie finden würde, auch weil es sich um Menschen handelt, die mir Einblicke in ihr Leben, ihre Probleme, ihre Lösungsansätze gewähre, mit denen ich mich gemeinsam auf den Weg mache, auch um zu verändern.
Lernen wird so noch stärker eine „Alltagsgröße“, ein neugrieriges Ausprobieren zwischen An- und Ausschalten, zwischen off- und online.

Lernen überall und immer

Dieser Blogppost ist gleichzeitig ein Impuls zur Auseinandersetzung mit der Persönlichen Lernumgebung (Links zum Thema PLE bietet dieses Flipboard)

In der zweiten imoox-Woche wurde u. a. die Frage gestellt, welches „Lernmedium“ am ehesten mit welchen Endgerät zu nutzen sei. Zunächst entstand daraus in der sehr aktiven Facebookgruppe des MOOC eine von Hedwig Seipel begonnene Disskussion angesichts der in den Unterlagen aufgezählten Beispiele. „Hier gibt es doch mehr“, meinte Hedwig sinngemäß, ich stimmte ihr zu und wir eröffneten ein (nach wie vor und sehr gerne zu ergänzendes) offenes google-doc um Lernmedien strukturiert zu sammeln. Rasch beteiligten sich daran andere und das Ergebnis (wie gesagt noch immer offen für Ergänzungen!) ist eine spannender Querschnitt geworden mehr.
Bleiben wir beim Beispiel podcast. Am besten mit dem mp4-player? Aber wo und wie? Oder doch lieber am Schreibtisch mit dem Stand-PC und Kopfhörer?
Einige Thesen dazu, auch gestützt durch eigene Lern- undLehrerfahrungen:
Wo und wann wir lernen, ist „in Bewegung“, sieht also manchmal ganz anders aus, als „sonst“. Hilfreich ist es dazu, immer mal wieder zu reflektieren:

  • An welchen Orten kann ich mich besonders leicht auf einen Lernprozess einlassen?
  • Welche Rahmenbedingungen sind dort für mich besonders wichtig? Also etwa bewusstes Hintergrundrauschen durch Musik, Kaffeehausgespräche, Straßenkulisse, Naturgerräusche usw. oder gezielte Stille?
  • Welche Hilfsmittel habe ich gerne und oft bei der Hand? Digitale Kamera, Leuchtstifte, Lineal, Post-its, Web 2.0-Tools zum bookmarken und/oder kuratieren und/oder zum Hervorheben, Energieriegel, Kaffee?
  • Und wie sieht in mitgeführten Notizbüchern, Smartphones, Tablets, Laptops; auf meinem Stand-PC; an meinen Arbeitsplätzen die persönliche Lernumgebung ganz konkret aus?
  • Lerne ich im sitzen, liegen, stehen, gehen?
  • Zu welchen Tageszeiten kann ich mich am besten fokusieren? Wann geht lesen am besten, wann hören, wann der Austausch mit anderen, wann schreiben?
  • Nehme ich bei mir bevorzugte „Lernarten“ wahr? Immer wieder wird ja über die viel gepriesenen Lerntypen diskutiert…
  • Wie stelle ich Alltagsbezüge – privat und beruflich her?

Unterm Strich ergibt sich auf die Eingangsfrage die Antwort „Kommt darauf an!“
Denn zum einen ist die Grenze zwischen Lernen und Nicht-Lernen eigentlich eine die sehr fließend ist. Wenn ich also mal unterwegs bin und schnell was google, lerne ich. Wenn ich ein „Zufallsgespräch“ im Zug führe. Wenn ich in dem selben Zug, weil ich alles zu Haus vergessen habe zu einer Zeitschrift greife, die ich im Normalfall nicht lernen würde. Wenn meine Tochter sich eine TV-Sendung ansieht, wo ich sonst sofort weiterswitchen würde. Wenn mich meine Liebste in einem Film oder ein Theaterstück mitnimmt, das mir nicht einmal in den Ankündigungen aufgefallen wäre…
Zum anderen ist es sicher hilfreich sich mit den o. a. Fragen zu beschäftigen. Und drauf zu kommen: Manchmal ist es so und manchmal ganz anders. Weil es eben auch darum geht, was wir gerade lernen wollen / sollen. Wie gerne wir das gerade machen. Und mit wem. „Hilfreich“ weil wir dann auf eine möglichst große Bandbreite an „Lernzugängen“ zurückgreifen können, diese vielleicht völlig neu kombinieren oder auch Bewährtes mal ganz anders einsetzen. So kann also der podcast der Wegbegleiter in der Straßenbahn sein, mich in der Hängematte in den Schlaf wiegen, mich zu Notizen inem Lernjournal bewegen und vieles, vieles mehr.
Wie erleben Sie, wie erlebst du das?

Unübersichtliche Foren? Foren zum Lernen?

Im MOOC „Lernen im Netz“ habe ich zuletzt auf der Facebook-Gruppe eine Diskussion über die Übersichtlichkeit des Forums begonnen (ich verwies dabei u. a. auf : http://www.vhsmooc.de/…/willkommen-im-vhsmooc-forum…/ und http://www.coer13.de/forum/viewforum.php?f=2). Dazu und auch generell ein Beitrag:

„Discussion forums are the number one complaint by readers and contributors of MOOC News and Reviews, (auch sonst sehr spannende Site zu MOOCs! Anm. d. Verf.) an online publication devoted to critiquing individual MOOC courses and the evolving MOOC landscape.“, wird Robert McGuire zitiert, der in „Campus Technology“ einen Text zu „Building a Sense of Community in MOOCs“ veröffentlichte. Und weiter:

„Most MOOC discussion forums have dozens of indistinguishable threads and offer no way to link between related topics or to other discussions outside the platform.“  In dem Beitrag wird dann sehr übersichtlich auf verschiedene Studien zum Thema „Foren in MOOCs“ eingegangen, u. a.  mit Erfahrungen aus edX und Cousera. Festgestellt wird eine niedrige Beteiligung (3 – 5 % der Teilnehmenden) am Austausch in Foren, die teils nicht über einen allerersten Vorstellungspost hinausgeht. Teilnehmende die einen MOOC bis zum Ende und einer ev. Abschluss“prüfung“ durchziehen tummeln sich etwas öfters auf Foren (bis zu 52 %). Interessant auch eine Analyse der Universität Edinburgh: Deutlich intensiver genutzt als Foren würden Aktivitäten wie die Nutzung von Videos oder eines Quiz bzw. die Erledigung eines spezifischen Arbeitsauftrags. Leider wird generell ein Blick auf Zahlen, nicht aber auf dahinter liegendee Gründe geblickt bzw. wie das konkrete „Setting“ des Forums aussah.
In dem oben erwähnten Text von McGuire wird von einem MOOC zum Thema „Comics“ berichtet. Dort entstand schon vor Beginn eine facebook-Gruppe, die auch nach dem Ende des MOOC sehr intensiv genutzt wurde. Wie wichtig und wie intensiv solche Gruppen in social media – Kanälen sein können habe ich selbst auch beim coer13, vhsmooc13, openreli13 erlebt. Und auch beim imooc gibt es ja eine Facebookgruppe, auf der immerhin 54 Teilnehmende dabei sind.

Interessant auch dieser Beitrag von der WebSite educause. Dort steht zwar der „flipped“-Ansatz im Fokus, der Text zeigt aber Diskussionsansätze auf, über die Art der Nutzung von Foren.

Einige Ideen zum Thema von mir, auch gestützt auf eigene Lehr- und Teilnahmeerfahrungen:

  • Partizipation ist kein Zufall – es reicht nicht aus, ein Forum einzurichten und zu schreiben: „So diskutiert doch mal!“. Impulse die dies anregen und „am Laufen halten“ können sind z. B.:
    • „Thema des Tages / der Woche“ – anregende Fragen stellen oder solche in der community des MOOC sammeln / zur Abstimmung bringen
    • (Überschaubare!) Aufgaben z. B. etwas Bestimmtes zu Kommentieren, zu recherchieren, Erfahrungen dazu einzubringen (inkl. Zeitschiene)
    • Tandems, Triaden und Kleingruppen zu „Unterthemen“ initieren / begleiten die für eine bestimmte Zeit an diesem dran bleiben und dann Ergebnisse wieder in den Lernprozess einbringen
    • ModeratorInnen / TutorInnen, die bestimmte Foren betreuen, Impulse geben und sammeln (also auch „Themenfäden“ und (Teil)Ergebnisse zusammenfassen), auf den „code of conduct“ (gegenseitigen Umgang) achten (diese Rolle kann im Verlauf des MOOC ja auch wechseln, wobei m. E. nach eine Vorbereitung auf / eine Reflexion zu dieser Rolle wichtig ist)
  • Aktivität in Foren „belohnen“ – in div. MOOCs habe ich schon erlebt (z. B. coer13), dass das Ausmaß der Forum-Diskussionsbeiträge in einem eigenen Themenfaden dokumentiert wurde und als Grundlage diente um ein bestimmtes online-badge als Teilnahmebestätigung zu bekommen
  • Auch in diesem Feld: „digitale Spielwiesen“ einrichten, in denen Funktionen des Forums ausgetestet werden können bzw. über den „code of conduct“ diskutiert wird (natürlich bleibt technischer Support, der leicht zu finden ist und wo es zeitnahe antworten gibt während der gesamten Laufzeit eines MOOCs wichtig)
  • Übersicht unterstützen: Also in welchen Themenfäden soll wozu diskutiert werden – und Teiulnehmende darauf hinweisen, bzw. nötigenfalls auf „Quereinträge“ hinweisen / verlinken

Weitere ideen 6 Kommentare wie immer willkommen!

 

flipped classroom Anmerkungen #1

flipbild

In der Facebookgruppe des imoox – lernen im Netz war das o. a. Bild gepostet.

Dazu habe ich dort bzw. im Forum des MOOC gepostet:

„Ich erlebe die Definition im Bild vom flipped classroom einen Aspekt von vielen. Das ist ja ein Begriff, eine Praxis die sehr vielfältig ausschauen kann und deutlich über ich-schaue-ein-video-an hinausgeht. Heißt ja auch Räume für Kollaboration off- und online zu eröffnen, vorhandenes Wissen – Lebenswelten – Erfahrungen zu nutzen und neu zu verknüpfen. Heißt auch Ansätze wie Lernen durch Lehren, bzw. wie Lernen in Tandems, Triaden, Kleingruppen umzusetzen. Und natürlich forschendes Lernen…

Im vom Bild aus verlinkten Artikel kommen einige der von mir genannten Aspekte vor:   erwähnt wird dort auch der Aspekt der Notwendigkeit Lernenden niederschwellige Begegnungen mit „der technik“ zu ermöglichen…

Als Ergänzung noch ein Flipboard, auf dem ich zum Thema inverted / flipped classroom begonnen zum Sammeln habe.

Lerntheorien und so

Ich nehme gerade am (österreichischen!) MOOC imoox-lernen im Netz (Link – leider nur nach Login zugänglich) teil (siehe auch Gruppe in Facebook).

Nach einer Phase des gegenseitigen Vorstellen gehts gerade (rund in der dritten Märzwoche 2014) um Lernthorien und mögliche Kritiken daran.

Dazu habe ich in der Facebookgruppe zunächst angemerkt:

„…natürlich macht eine gute Bildungsveranstaltung auch der Methodenwechsel aus. Und manche Methoden lassen sich wohl einzelnen Lerntheorien zuordnen. Zumindest im Rahmen und „immer wieder zwischendurch“ ist wohl die Dialogorientierung ein zentraler Fator. Also u. a. Transparenz (Dauer, Rahmenbedingungen, Erwartungen, gemeinsame Spielregeln usw.), institutionalisiertes Feedback (nicht nur Feedbackbogen am Schluss des Semesters), gut geplante & kreativ gestaltete Phasen wo Teilnehemende eingeladen & unterstützt werden sich / Fragen / Hoffnungen / Ängste / Erfahrungen / „issen einzubringen /zu teilen / gemeinsam weiter zu entwickeln. Weiters natürlich die möglichst unmittelbare Verbindung zu „Alltagswelten“ der Teilnehemden inkl. Transfer von methoden 7 Ideen / Haltungen in mein hier / jetzt / morgen. Dazu kommt noch eine Haltung, dass ich als Lehrender selber bereit bin zu lernen, neugierig bin auf die Perspektiven aller Beteiligten.“

Im Forum des MOOC schrieb ich dann noch:

So ich werde die Aufgabe etwas angehen…
Ich hab mal gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lerntheorie#Kritik – genannt wird dort der Psychologe Philip Zembardo – dazu habe ich hier https://www.uni-due.de/edit/lp/common/lernen.htm einige interessante Aspekte gefunden. Woebei er auf den ersten Blick eher kognitivistisch, wenn denn diese Zuordnung gier gilt, eingestellt ist.
siehe auch „„Lernen“ wird von Zimbardo (1995, S.263) als ein Prozess beschrieben, der zu einer „relativ stabilen Veränderung im Verhalten oder im Verhaltenspotential führt und auf Erfahrung aufbaut“. Zimbardo (1995, S. 263) verweist zudem darauf, das Lernen kein direkt beobachtbarer Prozess sei. Lernen kann nur aus dem anschließenden Verhalten geschlossen werden. Daher ist es aus seiner Sicht bedeutsam, zwischen dem was eine Person gelernt hat (Lernen) und dem Sichtbarwerden dieses Lernens (Performanz) zu unterscheiden. Für den schulischen Kontext bedeutet dies, dass sich einer Lernphase stets auch eine Umsetzungsphase anschließen muss, will man die Ergebnisse der Lernphase überprüfen.“ (Quelle http://glossar.didagma.de/?Lerntheorien)
Sehr interesssante Punkte bringt der Erziehungswissenschaftler und Professor für Erwachsenenbildung Peter Faulstich  in seinem Buch „Menschliches Lernen“: http://www.socialnet.de/rezensionen/15111.php
Eine fundierte Analyse des Konnektivismus findet sich auf diesem Blog (mit einiger Literatur) http://eltutblog.wordpress.com/2010/07/13/der-konnektivismus-trend-eintagsfliege-lerntheorie-oder-konzept/
sowie im auch sonst empfehlenswerten Blog von Claudia Bremer
http://mooc13.wordpress.com/sonstiges/konnektivismus/
Einen guten Überblick zu den Lerntheorien bietet übrigens auch:
http://www.uni-potsdam.de/eteachingwiki/index.php/Lerntheoretische_Begr%C3%BCndungszusammenh%C3%A4nge#Kritik

mehr als 20x „Du bist Improvisation“

Vorspann: Zu mir ist im Fühjahr Wolfgang Gumpelmaier in den improweise_raum gekommen. Wir plaudern über Crowdfunding, mögliche Kooperationen und ununi.tv ununi-bitte-was? Heute kann ich auf diese Frage viele Antworten geben. Und auch viele Fragen stellen.

Also zunächst ist es ein Netzwerk an Menschen aus allen Ecken Deutschlands und Österreichs, die aus verschiedenen Berufen und Lebenszusammenhängen kommen. Viele Selbständige, einige aus dem „Eck“ höhere Bildung, einige aus den Feldern Marketing, PR, Beratung, Grafik, Design…

Miteinander entsteht und wächst Bildung: Mit googel-Hangouts, also über googel+ geführte Live-Online-Gespräche zu einer großen Bandbreite an Themen mit ExpertInnen aus allen denkbaren (und undenkbaren) Feldern. Die Inhalte, das Curriculum entstehen im Miteinander, Ideen werden eingebracht, umgesetzt, neu verbunden, aufgelöst, wieder zusammengesetzt… Es sind Monologe, Dialoge, Trialoge,vorbereitete Fragen und solche die im Moment entstehen. Das Entstandene wird live gesehen, oft mit Twitter (#ununitv) kommentiert oder auch auf der googel+ community. Oder auch im Nachhinein gesehen, kommentiert, ergänzt…. Und ich bin Teil dieses faszinierenden Projekts. In einer Crowdfunding-Aktion kommen 25.000 Euro zusammen, um es auf gute Schienen zu stellen. Davon kann u. a. eine technische Betreuung gewährleistet werden.

Genug Vorspann: Ich bringe nach einigen Sendungen zum Thema Social Media (z. B. zu Twitter)  mein „Herzthema“ Angewandte Improvisation ein. Schon die Produktion des Trailers ist ganz etwas Besonders: Ich schau, wer gerade online ist, den/die ich kenne, rufe auf Skype an und Frage: „Was ist für Dich Improvisation?“. Es entstehen, vielfältige faszinierende, knackige Antworten. Dann starte ich damit, mit unterschiedlichsten Personen, über Angewandte Improvisation zu plaudern (alle mehr als 20 Sendungen zum Nachsehen).

Sicht- und ja, greifbar wird die wunderbare Vielfalt in diesem Feld: Belebende, kreative, lösungsorientierte Methoden; Handelnde aus Feldern wie Beratung / Training / Coaching / körperorientierte Ansätze / Improtheater. Sie setzen die Methoden in ganz verschiedenen Kontexten ein: Unternehmensberatung, Therapie, Theater, Lehre, Forschung, Projektmanagement, Seminarbereich, Coaching, Schreiben…

In einer „lessons learned“-session, bei der ich von Anja C. Wagner (einer der Triebfedern von ununi.tv) über Serie befragt habe wähle ich spontan drei der Sessions aus, die ich als „besonders bemerkenswert“ wahrnehme. Stimmt sind sie. Und alle anderen auch. Jede auf eine ganz besondere Weise, mit spannenden Zitaten, die deutlich machen, dass Angewandte Improvisation unser ganze Leben und Handeln, unser Denken betrifft. Und kraftvolle Veränderungen bewirkt, auf den Weg bringen kann.

Schön ist, dass die Gespräche wirklich ein Austausch auf Augenhöhe sind, ich meine Erfahrungen aus Seminaren und Beratungen einbringen kann, die GesprächspartnerInnen ihre, dass Gemeinsames entsteht, Neues…

So entsteht ein lebendiger Einblick in den „Kosmos“ Angewandte Improvisation und auch welche Lebenshaltung, welche Potentiale dahinter stecken.

Wie geht es weiter? Folgende Ideen:

# Wie in der lession-learnend-Session gesagt: kostenlose Kurzformate, wo jemand eine Herausforderung, ein Problem beschreibt und zwei Menschen im Miteinander Lösungen entwickeln. Oder solche, wo ganz neue Ideen für Neues entstehen.

# Kostenpflichtige Langformen, wo Unternehmen und Institutionen bei komplexeren Fragestellungen unterstützt werden oder auch bei der Frage, wie Methoden aus der Angewandten Improvisation in Feldern wie Teamarbeit, Projektentwicklung und -umsetzung, Vernetzung, Beratung, Coaching, Supervision, Bildungsangebote, Partizipationsprojekte, Gesellschaftsveränderndes…eingesetzt werden können

# Kostenlose Kurzformate, wo Menschen aus verschiedensten Feldern kreative Methoden vorstellen und mit anderen überlegen, wo und wie das noch möglich wäre

# Kostenpflichtige Langformen wo Führungskräfte, Lehrende, Tätige in Beratung – Werbung – Projektmanagement – Therapie – usw. neue Methoden für die Praxis kennen- und einsetzen lernen

# Kostenfreie Kurzformen, wo miteinander Geschichten u. a. mit verschiedensten Assoziationstechniken entwickelt werden

# Kostenpflichtige Langformen, wo es um kreative Wege zu unterschiedlichsten Texten für viele Einsatzfelder und Zielgruppen geht, ansprechende, berührende, Texte, die ausgehen von kreativer Ideenfindung

So und jetzt seid ihr gefragt. Mit euren Ergänzungen, Fragen, Ideen, Angeboten, Beiträgen (z. B. hier als Kommentar, als Tweet an @cfreisleben, als Mail…). Damit „Du bist Improvisation“ auf ununi.tv und anderswo weitergehen kann.

Ich freu mich drauf!

P. S.: Noch Angewandte Improvisation Bildungshinweise:

  • Ab 10. 1. an der VHS Linz (findet fix statt, Anmeldungen bis zuletzt möglich: Dreiteilige Seminarreihe zu wild denken
  • Sa, 25. 1 2014., 9.30 – 17, Linz: Kraftvoll, lebendig, ungewöhnlich: Improtools für Seminare, Lehrveranstaltungen, Projekte mehr
  • 28. 2.: Ressourcentheater kreative, ungewöhnliche und wirksame Handlungsschritte finden, auszutesten und schrittweise in den Alltag umsetzen mehr
  • Ab 14. 3.: „Das ist doch mein Leben – Lebensrollen aktiv gestalten“ vier Termine mehr
  • improvitiven Beratung mit mir: Also für Einzelpersonen oder Teams, die nach neuen Zugängen, Ideen, Perspektiven… suchen mehr

vernetztes Lernen // Rückblick auf 2 Wochen vhsmooc & mehr

Als Einstieg: Aufgrund meines Geburtsjahres (’66) gehe ich schwer als digital native durch. Gleichzeitig bin ich ein Commodore C 64 Kind und war im Studium (sehr lustig aus heutiger Sicht: Kommunikationswissenschaft mit vergleichsweise null Online-Möglichkeiten) einer der ersten, die sich auf der Plattform „Magnet“ getummelt haben. Mit Hilfe eines Modems, das zwar fürchterlichen Lärm aber kaum etwas, was „Geschwindigkeit“ gennant werden könnte, entwickelte. Schon über magnet lernte ich Menschen kennen, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Es gab auch (ebenso auf visueller Ebene) eine Art Marktplatz mit Foren zum Austausch.

Ich fand es schon immer interessant, wie sich Informationen über dieses neue Medium auf rasante (na ja am Anfang net wirklich) Weise verbreiteten. Das Internet ist aus meiner Wahrnehmung mehr als ein Fenster zu Welt, es sind eigentlich unendlich viele. Wobei die Analogie des Fensters eigentlich zu kurz greift, weil da Assoziationen auftauchen könnten wie: „Ich schau von der Weite auf etwas, das mich erfreut, berührt, erschreckt, amüsiert, infomiert…“ Ich erlebe es & ich erlebe Lernen 2.0 – gerade auch im vhsmooc – so, dass es deutlich vielschichtiger und komplexer ist:

# Zugang zu alten (schon (teils) bekannten) und neuen Informationen (wobei damit auch im Folgenden die ganze Vielfalt gemeint ist, also Personen, Projekte (inkl. best / worst practise), Methoden, Veranstaltungen, Texte, Bilder, Videos, Musik und alle Kombinationen)

# Anregungen, vorhandene Informationen neu zu verknüpfen, zu betrachten, zu verwenden und teilweise ebenso zu verwerfen

# Einladung, Informationen zu kommentieren, zu teilen, zu remixen…

# Möglichkeiten, neue Informationen selbst zu kreiieren und online zur Verfügung zu stellen alleine, gemeinsam mit anderen sowie dazu vielfätige Reaktionen, Ergänzungen, Ideen zu bekommen

# Ideen, Konzepte, Projekte auf den Weg zu bringen, umzusetzen, zu reflektieren – auch durch vielfältige Instrumente der Visualisierung & Kollaboration

# Anregungen und Möglichkeiten, eigene Alltagswelten aus neuen Perspektiven wahrzunehmen sowie dort konkrete Schritte zur Veränderung & Weiterentwicklung zu planen / umzusetzen / evaluieren / kommunizieren

# Die Möglichkeit „fremde“ Lebens- / AlltagsWelten hautnah, sehr unmittelbar, interaktiv wahrzunehmen, daran teilzuhaben, ja auch diese mitzugestalten

Im vhsmooc wird dies bis jetzt alles durch eine mir sehr sympatische Art und Weise unterstützt und ermöglicht. Wobei die VeranstalterInnen / GastgeberInnen / ModeratorInnen es weitgehend sehr gut schaffen, selber gleichzeitig Lernende & Neugierige zu bleiben. Bereit dazu, Strukturen und Abläufe zu verändern und flexibel auf Ideen, Impulse, methodische / inhaltliche / techische Angebote, Kritik zu reagieren. Oder auch Teilnehmende dies selbstbewusst und selbstorganisiert umsetzen lassen. Vernetztes Lernen geht eben von allen gleichzeitig aus – das kann zwischendurch durchaus anstrengend sein, oder anders gesagt, birgt Chancen zu wachsen, umzudenken, loszulassen, beginnen – zu lernen und zu lehren.