Beginne irgendwo

Beginne irgendwo

„So einfach kann es doch nicht sein!“ – eine Reaktion, die ich bei meinen / unseren Seminaren oder Beratungen manchmal bekomme. Dann, wenn eine Idee auftaucht, ein Lösungsansatz oder eine entlastende Alternative, die so „einfach“ ist, dass es fast schon weh tut.

Warum ist es manchmal so schwer, das „Naheliegende“ wahrzunehmen bzw. es auch zu nutzen? Weiterlesen

Sei einfach da

Manchmal und immer wieder ist es sehr wichtig den Moment überhaupt als solchen wahrzunehmen. Ihn quasi einzufrieren, mit allen Sinnen zu erfassen und auch wahrzunehmen, welche Assoziationen entstehen. Mögliche Impulsfragen sind dazu u. a.:

  • Was ist wo im Raum? (Gegenstände)
  • Wie schaut das genau aus (wofür wurde es zuletzt verwendet, wozu könnte es noch eingesetzt werden)?
  • Was habe ich bislang übersehen (inkl. alle andere Sinne!!!)
  • Was ist (heute) neu / anders im Raum
  • Alle Punkte auf anwesende Personen umsetzen inkl.: der Frage: „Was hat diese Person zu sagen / einzubringen?“ oder auch: „Wie kann ich sie/ihn heute unterstützen?“

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Bereite Dich nicht vor

Gemeint ist mit dieser provozierenden Ansage zunächst die Bereitschaft sich dem Unerwarteten, dem Unplanbaren zu öffnen, ein Teil davon zu werden, anstatt sich davon überrollen zu lassen und dann quasi „aus dem Ärmel heraus“ etwas Notdürftiges herauszuschütteln.

Fundierte Aus- und Weiterbildung, Vorbereitung die auf Erfahrenswerte aufbaut, zielgruppenorientierte Gestaltung von Inhalten / Abläufen / Vorgehensweisen – alles das und mehr bleiben wichtig. Und dann kommt ein magischer Moment, der mich als Handelnder überrascht. Ein Moment, der so selbst bei perfektester Planung nicht zu erwarten war. Weiterlesen

„Nur“ improvisiert?

Letztens habe ich auf einer WebSite einer Institution die Aussage entdeckt, dass sie ganz sicher nicht etwas tun / anbieten würde, was improvisiert wirkt.

Das Erste, das mir dazu einfällt: Schade!

Denn „improviosiert“ ist nicht das Gegenteil von „geordnet“, von „wohl vorbereitet“, von „gut überlegt“ und „professionell sowie seriös umgesetzt“!  Es ist eine wertvolle Ergänzung, ein zusätzlicher Aspekt, ein Aufbauen, auf dem was da ist, ein neues Verbinden von Vorhandenen, ein Ansatz, der ungeahnte Potentiale und Wege eröffnet. Weiterlesen

Nur ein Lächeln …

Das kostet mich nur ein Lächeln – ein selten dämlicher Spruch! Lächeln erfreut die Seele und hinterläßt ein Funkeln im Alltag.
Heute: Ein amüsiertes Lächeln bei der Lektüre eines profilierten Nachrichtenmagazins: die Werbung für Männerkosmetik (Was Männer wollen) muss sich die Doppelseite teilen mit der emanzipatorischen Kolumne „Männerlandschaft“ (Absicht oder nicht ist hier die Frage); ein erfreutes Lächeln über die Durchsetzungskraft der Gänseblümchen im herbstlich gartenlaubigen Rasen; ein warmes Lächeln über den Anruf der Freundin; ein zufriedenes Lächeln über meinen ersten Blog-Eintrag; und der Tag ist noch lang … Ich schenke Ihnen mein schönstes Lächeln – und es kostet Sie nichts.