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assoziations-games_mit_koerper

Anders als beim bewussten Gehen / Raumlauf werden diese Impulse in Paaren, Triaden, Kleingruppen umgesetzt, die in einer Reihe, in einem Kreis stehen / sitzen. Jemand gibt eine Körperbewegung vor, auf die jemand anderer reagiert. Grundsätzlich sind alle hier vorgestellten Übungen auch im Gehen umsetzbar.

Varianten Geschenkkiste: In Paaren oder Kleingruppen: Kiste mimen, aus der alle alles rausnehmen können was sie wollen (auch Eigenschaften usw.) Bewegungsimpulse: Einen Gegenstand mimen, benutzen, und diesen dann weiter geben – bleibt es derselbe Gegenstand? Wie verhält sich dieser (vielleicht ist es ein Tier?) Zweite Runde: Der Gegenstand verändert sich bei jeder Übergabe – das wird auch in der Reaktion, des/der Übergebenden & des/der Übernehmenden sichtbar. In der Gruppe bewegt sich immer nur eine Person, bis eine zweite die Bewegung (fließend!) übernimmt – hier stoppt bisher sich bewegende/r sofort – Variante mit Ton 2. Variante: Assoziationen auf Bewegung des vorigen In Linie aufstellen. Erste/r macht Bewegung – wird vom zweiten gespiegelt, diese/r dreht sich um und gibt eine „Antwort“ auf den Impuls des/der Ersten an den/die Dritten usw. Tempo variieren Erste/r macht Bewegung, 2. spiegelt diese & ergänzt ein Detail (z. B. Lauten, Emotionen oder Attributen) usw. 4er – 6er Reihe. 1. macht Form vor, letzte/r kommt nach vor und macht diese nach bis alle in dieser einen Form Transformationskreis: Jemand startet Bewegung mit Laut und wird sofort vom im Uhrzeigersinn folgenden kopiert, langsam beginnen sich Bewegung und Laut zu verändern, größer & kleiner werden, schneller & langsamer, kleiner & größer usw. Eine Person in der Mitte des Kreises macht Bewegung & Laut. Geht zu jemand im Kreis, diese/r kopiert ihn/sie. Während dem tauschen sie die Plätze. Die nun neue Person in der Mitte transformiert die erste Bewegung – in kleinen Schritten (nicht ruckartig, möglichst fließend) usw. Stufe 2 zur Variante: Neue Person in der Mitte transformiert zuerst wie oben bleibt aber stehen und macht dann noch eine Transformation der neuen Bewegung/Ton die eine andere Komponente betont (z. B. Lautstärke, Größe, Schnelligkeit…) Bewegung & Laut im Kreis weitergeben & allmählich vergrößern – wenn keine Steigerung mehr, dann neuer Impuls Arme heben, Kopf drehen, Beine kreuzen - Zu dritt oder zu fünft aus diesen Komponenten einen Dialog gestalten Zeitlupendialoge: Wettlauf, Fangen spielen, Boxkampf, nonverbale Diskussion Kräftemessen: In Paaren, Hände liegen auf der schulter des/der anderen – mit aller Kraft den/die anderen on der Stelle schieben. ABER: Keine/r darf gewinnen & verlieren – Ziel ist eine Art gemeinsamer Rhythmus, bei dem sich die PartnerInnen aber auch gegenseitig (heraus)fordern. Gruppenfoto: Vorgabe: Ein Foto für die Mutter! Ein Foto für die Presse! Ein Foto, das uns zeigt, nachdem wir glauben, dass das Foto schon gemacht wurde! Alle nehmen dazu „passende“ Körperhaltungen ein Gruppe wird in Kleingruppen eingeteilt, bei jeder Kleingruppe bleibt das „Kameraauge“ (von jemand aus der Gruppe angezeigt) genau 30 Sekunden stehen – hier zeigt die Gruppe ein Bild oder eine kurze Bewegung - und wandert dann zur nächsten Gruppe. Kamerauge kommt drei mal: Dann Austausch, welche Sequenzen erkannt wurden.) Interpretierte Geste : eine/r nimmt Körperhaltung ein und etabliert so einen „Ort“ (z. B. bestimmte Station in einem Spital, „unter der Brücke“…), die anderen ergänzend mit „passenden“ Figuren, Personen, Lauten, ev. Kurzdialogen (Variante: Ort „ausrufen“, ev. Kombiniert mit einer bestimmten Zeit)

Varianten mit Rhythmus Klatschkreis: Eine/r beginnt - in die Hände klatschen, zweite Person übernimmt das sofort usw. – daraus entstehen verschiedene Rhythmen Zwei Personen beginnen – Stufe 1 - A und B wenden sich einander zu und klatschen synchron, dann dreht sich B zu C, synchron klatschen usw. Klatschen nicht weitergeben sondern Richtungswechsel indem Augenkontakt mit SenderIn gehalten wird. Stufe 2: Nicht im Uhrzeigersinn Klatschen weitergeben sondern auch „quer über den Kreis“ Stufe 3: Wie Stufe 1, nur sagen beim ersten Klatschen beide gemeinsam „Eins“, dann „Zwei“ usw. – Anzahl der Menschen im Kreis, ErsteR beginnt wieder mit ParterIn rechts mit „Eins“ Stufe 4: wie Stufe 3, statt Zahlen werden Farben genommen (mit Grundfarben rot / grün / blau / gelb beginnen) Stufe 5: Zuerst wird Zahl losgeschickt dann danach Farbe – eventuell drittes Muster dazu Grundrhythmus – eine/r schlägt Beat vor, der von Gruppe aufgenommen wird, nach und nach werden Variationen eingebracht, die aufgenommen werden; Rückkehr in den Grundrhythmus usw. Die Maschine: Thema als Vorgabe , z. B. Zorn, eine/r geht auf die Bühne und beginnt mit einer sich immer wieder wiederholenden „typischen“ Bewegung& Laut dazu. Nach und nach kommen andere dazu – es entsteht eine Maschine zum Thema, die auch auf Knopfdruck langsamer / schneller laufen kann bzw. lauter / leiser bzw. in der Intensität der Darstellung beeinflussbar ist. Variante: Maschine stellt etwas Bestimmtes her – konkretes Produkt oder auch Emotionen, Eigenschaften, Attribute usw.

Beziehung im Fluss: Zu Paaren zusammengehen: Einander mit einem Händedruck begrüßen. Ein/e PartnerIn „friert ein“ (= bleibt genau in der Pose / mit diesem Gesichtsausdruck) stehen, zweite/r PartnerIn nimmt eine neue Position ein (z. B. Hand auf Schulter des anderen legen, auf etwas im Raum zeigen, „verrückte Bewegung“) und friert in dieser ein – dann nimmt wieder der/die PartnerIn eine dazu „passende“ Position ein usw. 2. Stufe: Zu fünft zusammengehen: 1. Nimmt Position an, die anderen gruppieren sich nacheinander dazu, dann verändert der/die erste wieder die Position / Körperhaltung / Mimik, die anderen reagieren. 3. Stufe: Nach einer Weile 1. Stufe Auftrag: Jede/r der jetzt eine neue Position einnimmt ist z. B. der Mächtigste in der Gruppe, steht im Mittelpunkt bzw. später ist der/die am absolut am Rand stehende (aus dem Raum gehen ist nicht erlaubt), minderste usw. Ziel ist den/die vorigen zu über-/untertreffen. Variante (auch als Vorstufe zu den Statuen): A nimmt Position ein, B dazu „passende“, C sagt von außen was er/sie wahrnimmt, dann ist C erste/r… (Oder: C nimmt Position von A oder B ein und sagt Wahrnehmung aus dieser Sichtweise)

assoziations-games_mit_koerper.txt · Zuletzt geändert: 2015/04/11 17:06 von dokuwikiadmin