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assoziations-games_mit_koerper

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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assoziations-games_mit_koerper [2015/04/11 17:06] (aktuell)
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 +Anders als beim bewussten Gehen / Raumlauf werden diese Impulse in Paaren, Triaden, Kleingruppen umgesetzt, die in einer Reihe, in einem Kreis stehen / sitzen. Jemand gibt eine Körperbewegung vor, auf die jemand anderer reagiert. Grundsätzlich sind alle hier vorgestellten Übungen auch im Gehen umsetzbar.
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 +Varianten
 +Geschenkkiste:​ In Paaren oder Kleingruppen:​ Kiste mimen, aus der alle alles rausnehmen können was sie wollen (auch Eigenschaften usw.)
 +Bewegungsimpulse:​ Einen Gegenstand mimen, benutzen, und diesen dann weiter geben – bleibt es derselbe Gegenstand? Wie verhält sich dieser (vielleicht ist es ein Tier?) Zweite Runde: Der Gegenstand verändert sich bei jeder Übergabe – das wird auch in der Reaktion, des/der Übergebenden & des/der Übernehmenden sichtbar.
 +In der Gruppe bewegt sich immer nur eine Person, bis eine zweite die Bewegung (fließend!) übernimmt – hier stoppt bisher sich bewegende/r sofort – Variante mit Ton 2. Variante: Assoziationen auf Bewegung des vorigen
 +In Linie aufstellen. Erste/r macht Bewegung – wird vom zweiten gespiegelt, diese/r dreht sich um und gibt eine „Antwort“ auf den Impuls des/der Ersten an den/die Dritten usw. 
 +Tempo variieren
 +Erste/r macht Bewegung, 2. spiegelt diese & ergänzt ein Detail (z. B. Lauten, Emotionen oder Attributen) usw. 
 +4er – 6er Reihe. 1. macht Form vor, letzte/r kommt nach vor und macht diese nach bis alle in dieser einen Form
 +Transformationskreis:​ Jemand startet Bewegung mit Laut und wird sofort vom im Uhrzeigersinn folgenden kopiert, langsam beginnen sich Bewegung und Laut zu verändern, größer & kleiner werden, schneller & langsamer, kleiner & größer usw.
 +Eine Person in der Mitte des Kreises macht Bewegung & Laut. Geht zu jemand im Kreis, diese/r kopiert ihn/sie. Während dem tauschen sie die Plätze. Die nun neue Person in der Mitte transformiert die erste Bewegung – in kleinen Schritten (nicht ruckartig, möglichst fließend) usw. Stufe 2 zur Variante: Neue Person in der Mitte transformiert zuerst wie oben bleibt aber stehen und macht dann noch eine Transformation der neuen Bewegung/​Ton die eine andere Komponente betont (z. B. Lautstärke,​ Größe, Schnelligkeit…)
 +Bewegung & Laut im Kreis weitergeben & allmählich vergrößern – wenn keine Steigerung mehr, dann neuer Impuls
 +Arme heben, Kopf drehen, Beine kreuzen - Zu dritt oder zu fünft aus diesen Komponenten einen Dialog gestalten
 +Zeitlupendialoge:​ Wettlauf, Fangen spielen, Boxkampf, nonverbale Diskussion
 +Kräftemessen:​ In Paaren, Hände liegen auf der schulter des/der anderen – mit aller Kraft den/die anderen on der Stelle schieben. ABER: Keine/r darf gewinnen & verlieren – Ziel ist eine Art gemeinsamer Rhythmus, bei dem sich die PartnerInnen aber auch gegenseitig (heraus)fordern. ​
 +Gruppenfoto:​ Vorgabe: Ein Foto für die Mutter! Ein Foto für die Presse! Ein Foto, das uns zeigt, nachdem wir glauben, dass das Foto schon gemacht wurde! Alle nehmen dazu „passende“ Körperhaltungen ein
 +Gruppe wird in Kleingruppen eingeteilt, bei jeder Kleingruppe bleibt das „Kameraauge“ (von jemand aus der Gruppe angezeigt) genau 30 Sekunden stehen – hier zeigt die Gruppe ein Bild oder eine kurze Bewegung - und wandert dann zur nächsten Gruppe. Kamerauge kommt drei mal: Dann Austausch, welche Sequenzen erkannt wurden.)
 +Interpretierte Geste : eine/r nimmt Körperhaltung ein und etabliert so einen „Ort“ (z. B. bestimmte Station in einem Spital, „unter der Brücke“…),​ die anderen ergänzend mit „passenden“ Figuren, Personen, Lauten, ev. Kurzdialogen (Variante: Ort „ausrufen“,​ ev. Kombiniert mit einer bestimmten Zeit)
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 +Varianten mit Rhythmus
 +Klatschkreis:​ Eine/r beginnt - in die Hände klatschen, zweite Person übernimmt das sofort usw. – daraus entstehen verschiedene Rhythmen
 +Zwei Personen beginnen – Stufe 1 - A und B wenden sich einander zu und klatschen synchron, dann dreht sich B zu C, synchron klatschen usw.
 +Klatschen nicht weitergeben sondern Richtungswechsel indem Augenkontakt mit SenderIn gehalten wird.
 +Stufe 2: Nicht im Uhrzeigersinn Klatschen weitergeben sondern auch „quer über den Kreis“ ​
 +Stufe 3: Wie Stufe 1, nur sagen beim ersten Klatschen beide gemeinsam „Eins“, dann „Zwei“ usw. – Anzahl der Menschen im Kreis, ErsteR beginnt wieder mit ParterIn rechts mit „Eins“
 +Stufe 4: wie Stufe 3, statt Zahlen werden Farben genommen (mit Grundfarben rot / grün / blau / gelb beginnen)
 +Stufe 5: Zuerst wird Zahl losgeschickt dann danach Farbe – eventuell drittes Muster dazu
 +Grundrhythmus – eine/r schlägt Beat vor, der von Gruppe aufgenommen wird, nach und nach werden Variationen eingebracht,​ die aufgenommen werden; Rückkehr in den Grundrhythmus usw. 
 +Die Maschine: Thema als Vorgabe , z. B. Zorn, eine/r geht auf die Bühne und beginnt mit einer sich immer wieder wiederholenden „typischen“ Bewegung&​ Laut dazu. Nach und nach kommen andere dazu – es entsteht eine Maschine zum Thema, die auch auf Knopfdruck langsamer / schneller laufen kann bzw. lauter / leiser bzw. in der Intensität der Darstellung beeinflussbar ist. 
 +Variante: Maschine stellt etwas Bestimmtes her – konkretes Produkt oder auch Emotionen, Eigenschaften,​ Attribute usw.
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 +Beziehung im Fluss:
 +Zu Paaren zusammengehen:​ Einander mit einem Händedruck begrüßen. Ein/e PartnerIn „friert ein“ (= bleibt genau in der Pose / mit diesem Gesichtsausdruck) stehen, zweite/r PartnerIn nimmt eine neue Position ein (z. B. Hand auf Schulter des anderen legen, auf etwas im Raum zeigen, „verrückte Bewegung“) und friert in dieser ein – dann nimmt wieder der/die PartnerIn eine dazu „passende“ Position ein usw.
 +2. Stufe: Zu fünft zusammengehen:​ 1. Nimmt Position an, die anderen gruppieren sich nacheinander dazu, dann verändert der/die erste wieder die Position / Körperhaltung / Mimik, die anderen reagieren.
 +3. Stufe: Nach einer Weile 1. Stufe Auftrag: Jede/r der jetzt eine neue Position einnimmt ist z. B. der Mächtigste in der Gruppe, steht im Mittelpunkt bzw. später ist der/die am absolut am Rand stehende (aus dem Raum gehen ist nicht erlaubt), minderste usw. Ziel ist den/die vorigen zu über-/​untertreffen.
 +Variante (auch als Vorstufe zu den Statuen): A nimmt Position ein, B dazu „passende“,​ C sagt von außen was er/sie wahrnimmt, dann ist C erste/r… (Oder: C nimmt Position von A oder B ein und sagt Wahrnehmung aus dieser Sichtweise)
  
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