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interview_mit

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interview_mit [2015/04/14 21:47]
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interview_mit [2015/04/17 22:39] (aktuell)
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 +**Interview mit...**
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 Die Grundidee dieser Methode stammt von Beaudoin / Walden, wo sie unter der Überschrift „Problem Interview“ zu finden ist (Beaudoin & Walden, 1998, S. 102 f.): In der Gruppe wird eine Person gebeten, einen bestimmten Aspekt zu verkörpern,​ hier ein Problem. ​ Die Grundidee dieser Methode stammt von Beaudoin / Walden, wo sie unter der Überschrift „Problem Interview“ zu finden ist (Beaudoin & Walden, 1998, S. 102 f.): In der Gruppe wird eine Person gebeten, einen bestimmten Aspekt zu verkörpern,​ hier ein Problem. ​
 In verschiedenen Workshops habe ich die Methode genutzt, um mit eigenen Ressourcen ins Gespräch zu kommen. Ein/e FreiwiligeR bekommt vom Publikum oder von der Person mit dem Problem / der Ressource Informationen über das Problem oder die Ressource, über Aspekte wie dessen Lautstärke,​ Geschwindigkeit,​ typische Eigenschaften,​ Situationen in denen sie sich am stärksten bemerkbar macht, usw. In verschiedenen Workshops habe ich die Methode genutzt, um mit eigenen Ressourcen ins Gespräch zu kommen. Ein/e FreiwiligeR bekommt vom Publikum oder von der Person mit dem Problem / der Ressource Informationen über das Problem oder die Ressource, über Aspekte wie dessen Lautstärke,​ Geschwindigkeit,​ typische Eigenschaften,​ Situationen in denen sie sich am stärksten bemerkbar macht, usw.
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 Da bei dieser Methode die Unmittelbarkeit (oder „Überforderung“) eine unverzichtbare Rolle spielt: Alle Beteiligten sind gleichzeitig in einen Online-Raum (wobei auch Nur-Text) denkbar ist. Ablauf bleibt derselbe, wobei zusätzlich zur Person, die anleitet eine Person empfehlenswert ist, die moderiert bzw. Entstehendes parallel zusammenfasst. Auch hier ist ein Entrollen wichtig! Da bei dieser Methode die Unmittelbarkeit (oder „Überforderung“) eine unverzichtbare Rolle spielt: Alle Beteiligten sind gleichzeitig in einen Online-Raum (wobei auch Nur-Text) denkbar ist. Ablauf bleibt derselbe, wobei zusätzlich zur Person, die anleitet eine Person empfehlenswert ist, die moderiert bzw. Entstehendes parallel zusammenfasst. Auch hier ist ein Entrollen wichtig!
  
-Debriefing-Fragen+[[debriefing_reflexion|Debriefing]]-Fragen
   * Was konnte ich von dem Problem / der Ressource usw. erfahren? Was war mir davon bekannt und was neu? Und wie lässt sich das alles in konkrete Handlungsschritte umsetzen?   * Was konnte ich von dem Problem / der Ressource usw. erfahren? Was war mir davon bekannt und was neu? Und wie lässt sich das alles in konkrete Handlungsschritte umsetzen?
   * Welche Hinweise waren für mich hilfreich, wenn ich sie in Bezug auf eigene Probleme / Ressourcen usw. hin betrachte? Ergänzende Fragen die ich selber diesen selber gerne stellen würde?   * Welche Hinweise waren für mich hilfreich, wenn ich sie in Bezug auf eigene Probleme / Ressourcen usw. hin betrachte? Ergänzende Fragen die ich selber diesen selber gerne stellen würde?
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 Auch „Bestandteile“ eines Forschungsprozesses können als „Wesen“ wahrgenommen werden, die Bedürfnisse,​ Ängste, Hoffnungen haben und mit denen es möglich ist, in einen Dialog zu treten, auch als Brainstormingzugang. Auch „Bestandteile“ eines Forschungsprozesses können als „Wesen“ wahrgenommen werden, die Bedürfnisse,​ Ängste, Hoffnungen haben und mit denen es möglich ist, in einen Dialog zu treten, auch als Brainstormingzugang.
  
-Beaudoin, M.-N., & Walden, S. (1998). Working with Groups to Enhance Relationships. Duluth, Minn: Whole Person Assoc.+Quelle: ​Beaudoin, M.-N., & Walden, S. (1998). Working with Groups to Enhance Relationships. Duluth, Minn: Whole Person Assoc.
  
  
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