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zeitungstheater

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 Die Techniken des Zeitungstheaters (alle auch online umsetzbar sowie solo) Die Techniken des Zeitungstheaters (alle auch online umsetzbar sowie solo)
-**1. Einfaches Lesen:** Der einzelne Text wird ohne Kommentar vorgelesen.+ 
 +**1. Einfaches Lesen:** Der einzelne Text wird ohne Kommentar vorgelesen. Dabei wird dieser aber aus dem Zusammenhang der Zeitung herausgenommen,​ das Umfeld des jeweiligen Tages wird bewusst ausgeblendet - um in einem anderen Schritt dann ev. wieder dazu genommen zu werden
  
 **2. Vervollständigendes bzw. untermaltes Lesen:** Hier wird dem Text eine zusätzliche Aussage hinzugefügt,​ die vom/von der VerfasserIn / HerausgeberIn in anderen Zusammenhängen ausgesprochen aber hier nicht enthalten ist. So können als Untermalung auch Werbebotschaften ergänzt werden. **2. Vervollständigendes bzw. untermaltes Lesen:** Hier wird dem Text eine zusätzliche Aussage hinzugefügt,​ die vom/von der VerfasserIn / HerausgeberIn in anderen Zusammenhängen ausgesprochen aber hier nicht enthalten ist. So können als Untermalung auch Werbebotschaften ergänzt werden.
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 **3. Gekoppeltes Lesen:** Vorlesen von Texten aus mehreren Artikeln, die sich widersprechen,​ dementieren,​ aufheben oder einander ergänzende Perspektiven liefern. **3. Gekoppeltes Lesen:** Vorlesen von Texten aus mehreren Artikeln, die sich widersprechen,​ dementieren,​ aufheben oder einander ergänzende Perspektiven liefern.
  
-**4. Rhythmisches Lesen:** Durch das rhythmische Vortragen eines Textes werden bestimmte Assoziationen geweckt. Beispiel: Rede einer Politikerin bzw. eines Politikers im Marsch-, Tango- oder Walzerrhythmus. Dazu können auch Elemente des [[bewusstes_gehen_raumlauf|Bewussten Gehens]] kommen. ​+**4. Rhythmisches Lesen:** Durch das rhythmische Vortragen ​(oder Singen) ​eines Textes werden bestimmte Assoziationen geweckt. Beispiel: Rede einer Politikerin bzw. eines Politikers im Marsch-, Tango- oder Walzerrhythmus. Dazu können auch Elemente des [[bewusstes_gehen_raumlauf|Bewussten Gehens]] kommen. ​
  
 **5. Pantomimisches Lesen:** Durch einen gewollt großen Gegensatz zwischen Text und Präsentation soll die Aussage karikiert werden. Beispiel: Rede des Wirtschaftsministers über den Ernst der Lage. Die vortragende Schauspielerin bzw. der Schauspieler sitzt dabei an einem reichlich gedeckten Tisch. Dazu können auch [[assoziations-games|Assoziationsmethoden]] zum Einsatz kommen. ​ **5. Pantomimisches Lesen:** Durch einen gewollt großen Gegensatz zwischen Text und Präsentation soll die Aussage karikiert werden. Beispiel: Rede des Wirtschaftsministers über den Ernst der Lage. Die vortragende Schauspielerin bzw. der Schauspieler sitzt dabei an einem reichlich gedeckten Tisch. Dazu können auch [[assoziations-games|Assoziationsmethoden]] zum Einsatz kommen. ​
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 **6. Improvisierendes Lesen:** Als Variante zum pantomimischen Lesen wird hier die Meldung szenisch nachgezeichnet. Dies kann auch als [[vorgaben|Vorgabe]] eingesetzt werden. **6. Improvisierendes Lesen:** Als Variante zum pantomimischen Lesen wird hier die Meldung szenisch nachgezeichnet. Dies kann auch als [[vorgaben|Vorgabe]] eingesetzt werden.
  
-**7. Historisches Lesen:** Hier wird eine Meldung mit anderen (ähnlichen) geschichtlichen Ereignissen in Beziehung gesetzt. Eine Variante ist dabei ebenso in die Zukunft zu blicken. Spannend ist weiters das einander gegenüber Stellen von Texten aus verschiedenen Quellen. +**7. Historisches Lesen:** Hier wird eine Meldung mit anderen (ähnlichen) geschichtlichen Ereignissen in Beziehung gesetzt, auch durch das Lesen von Ausschnitten aus entsprechenden Ausschnitten aus Printmedien. Eine Variante ist dabei ebenso in die Zukunft zu blicken. Spannend ist weiters das einander gegenüber Stellen von Texten aus verschiedenen Quellen. 
-** + 
-8. Konkretisierendes Lesen:** Ist eine mögliche Ergänzung des vervollständigenden / untermalenden Lesens: szenisch wird dargestellt,​ was wirklich berichtet wird bzw. gemeint ist.+**8. Verstärktes Lesen** Printmaterialien werden mit Audios und Videos sowie z. B. Werbematerialien ergänzt, kontrastiert. Dies wird u. a. dazu geutzt um in Texten verwendete Beschreibungen noch plastischer zu machen, auch um Klischees sichtbar zu machen 
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 +**9. Konkretisierendes Lesen:** Ist eine mögliche Ergänzung des vervollständigenden / untermalenden Lesens: szenisch wird dargestellt,​ was wirklich berichtet wird bzw. gemeint ist.
  
 **9. Pointiertes Lesen:** Ein Text wird durch einen anderen denkbaren ​ - aber nicht abgedruckten -  Text kommentiert. Details werden hervorgehoben wie Bekleidung der Agierenden, oder von wo diese herstammt. Ideal auch mit Methoden der [[verfremdung|Verfremdung]] kombinierbar. **9. Pointiertes Lesen:** Ein Text wird durch einen anderen denkbaren ​ - aber nicht abgedruckten -  Text kommentiert. Details werden hervorgehoben wie Bekleidung der Agierenden, oder von wo diese herstammt. Ideal auch mit Methoden der [[verfremdung|Verfremdung]] kombinierbar.
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 10. Kontext-Lesen:​** Im Vordergrund vieler Texte stehen pointiert hervorgehobene Einzelheiten – Hintergründe,​ Ursachen, Auswirkungen kommen oft zu kurz. Durch eine szenarische Darstellung nach dem Vorlesen der Meldung wird dies nachgeholt. Dabei geht es z. B. um die Rahmenbedingungen der Menschen, um die es im Text geht. Der dazu gelesene Text kann Kontraste aufzeigen, macht Handlungen aus neuen Perspektiven sichtbar und zeigt neue Handlungsoptionen auf. 10. Kontext-Lesen:​** Im Vordergrund vieler Texte stehen pointiert hervorgehobene Einzelheiten – Hintergründe,​ Ursachen, Auswirkungen kommen oft zu kurz. Durch eine szenarische Darstellung nach dem Vorlesen der Meldung wird dies nachgeholt. Dabei geht es z. B. um die Rahmenbedingungen der Menschen, um die es im Text geht. Der dazu gelesene Text kann Kontraste aufzeigen, macht Handlungen aus neuen Perspektiven sichtbar und zeigt neue Handlungsoptionen auf.
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 Von der WebSite Theater-Erleben [[http://​www.theater-erleben.de/​Theater_Erleben/​Blog/​Eintrage/​2012/​1/​24_Theater_der_Unterdruckten_-_Methode_3,​_Das_Zeitungstheater.html]] Von der WebSite Theater-Erleben [[http://​www.theater-erleben.de/​Theater_Erleben/​Blog/​Eintrage/​2012/​1/​24_Theater_der_Unterdruckten_-_Methode_3,​_Das_Zeitungstheater.html]]
  
-Quelle: übernommen aus / inspiriert von Boal, A. (1985). Theater der Unterdrückten (Dt. Erstausg., 5. [Aufl.]). Frankfurt am Main: Suhrkamp. +Quellen: übernommen aus / inspiriert von Boal, A. (1985). Theater der Unterdrückten (Dt. Erstausg., 5. [Aufl.]). Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  
 +Boland, G., & Cameron, D. (2005). Newspaper Theatre: Applying performancebased learning to journalism education. Presented at the Journalism Education Association Conference, Griffith University.
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