Der improflair Blog

Beiträge rund um meine Angebote, zu Angewandter Improvisation und zu Forschungsimpressionen aus meiner Dissertation.
Ich freue mich auf Rückmeldungen und Kommentare!

Was ist schon „normal“…

ich habe gerade einen guten Artikel aus den OÖ Nachrichten vom Dezember wiederentdeckt, wo es um Menschen mit psychischen Krankheiten geht, bzw. um die Frage wer überhaupt als „normal“ einzuordnen ist (http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/forumgesundheit/art12300,781305).

Und dann das Experiment gemacht im Google bei „news“ mit dem Wort normal gesucht. Nun beschrieben wir oft die Rückkehr in eine vorangegangene Routine. Diese wurde durch etwas unterbrochen – etwas war also nicht mehr „normal“ – und dann wieder fortgesetzt. Laut wictionary kommt normal aus dem Lateinischen und bedeutet  „nach dem Winkelmaß, nach der Regel gemacht“. Geht es nach den Fundstücken auf google, scheint es, dass es doch einige Menschen gibt, deren Ziel es ist, „normal“ zu leben. Oder mehr noch, die sich nach Normalität sehnen. Und wer nicht normal ist, wird oft erstmals schief angesehen oder gleich gemieden. Weiterlesen

überraschend

jaaa, jubel, vorfreude!

Wir sind also alle wieder eingeladen, einander zu überraschen. Und doch ist gerade „dieses Fest“ (hoffnungloser Versuch das Wort Weihnachten zu vermeiden) eines das unter dem scheinbaren Auftrag steht: Hier soll nichts schief gehen! Alle sollen glücklich sein. Und improvisiert wird an dem Tag schon rein gar nichts. Weiterlesen

jetzt…

Zuerst ein Bekenntnis. Bis vor einem knappen halben Jahr hatte ich keine Ahnung wer oder was Sido sein könnte (ja, es gibt solche Menschen…).

Und meine Begeisterung hielt sich in Grenzen, als mir meine Tochter einiges vorspielte, bis ich beim Lied „Der Himmel soll warten“ hängen blieb (http://www.youtube.com/watch?v=bGl7Y8K_5tM)…

So. Jetzt könnten einige tiefphilosophische Abhandlungen über das „Hier und Jetzt“ folgen. Oder diese Geschichte die eh keine/r mehr hören kann über diesen nervigen Typen der sagt, dass man/frau eigentlich geht obwohl ich noch sitze usw. laberlaberlaber. Weiterlesen

Improvisieren hält gesund

Es gibt das geflügelte Wort „am Ende des Lateins“ zu sein. Also schlicht überhaupt nicht im geringsten mehr weiter zu wissen (eine schön originelle Herkunftsanalyse dieses Spruches findet sich hier: http://www.stupidedia.org/stupi/Mit_seinem_Latein_am_Ende_sein).

Wer in eigenen Leben oft den Eindruck hat, anzustehen, mit eigenen Ideen nicht durchzukommen bzw. überhaupt gehört zu werden, einfach keine neue Ideen mehr zu haben und die Zukunft daher nicht mitgestalten zu können wird dies wohl irgendwann auch negativ auf gesundheitlicher Ebene spüren. Weiterlesen

„Improvisieren müssen….“

auch als Nachtrag zum letzten Blogeintrag:
Wer bei Google improvisieren eingibt, findet sehr schnell etliche Berichte in denen die Rede davon ist, dass jemand improvisieren MUSS, weil eben was nicht da ist, etwas nicht funktioniert, andere Menschen da sind als geplant usw.
Das „muss“ klingt so, als wäre das Unerwartete eine Bedrohung die immer und überall lauert (an diese Stelle bitte die Star Wars Melodie von Darth Vader vorstellen oder anhören http://www.youtube.com/watch?v=-bzWSJG93P8).
Und wenn es dann hereinbricht, das Unerwartete (Darth Vader Thema hier weiterhören), dann MUSS improvisiert werden. Weiterlesen

„Nur“ improvisiert?

Letztens habe ich auf einer WebSite einer Institution die Aussage entdeckt, dass sie ganz sicher nicht etwas tun / anbieten würde, was improvisiert wirkt.

Das Erste, das mir dazu einfällt: Schade!

Denn „improviosiert“ ist nicht das Gegenteil von „geordnet“, von „wohl vorbereitet“, von „gut überlegt“ und „professionell sowie seriös umgesetzt“!  Es ist eine wertvolle Ergänzung, ein zusätzlicher Aspekt, ein Aufbauen, auf dem was da ist, ein neues Verbinden von Vorhandenen, ein Ansatz, der ungeahnte Potentiale und Wege eröffnet. Weiterlesen

Clowns statt Polizei: Mit ungewöhnlichen Lösungen Leben retten

Die venezolanische Hauptstadt Caracas findet eine ungewöhnliche Lösung im täglichen Verkehrschaos: Pantomimen sollen die Autofahrerinnen und Fußgänger dazu bringen, sich an die Verkehrsregeln zu halten, berichtete kürzlich ORF online. Denn seit Anfang Oktober versuchen 120 extra ausgebildete Pantomimen mit weißen Gesichtern, Handschuhen und Clownskostüm wortlos in den Straßen des Stadtteils Sucre die VerkehrsübertreterInnen zu mahnen. Und damit Leben zu retten. Rund 6.000 Verkehrstote sind laut WHO in Venezuela pro Jahr zu beklagen. Das sind fast zehnmal so viele wie in Österreich, obwohl in dem lateinamerikanischen Land viel weniger Autos zugelassen sind. Die Behörden standen dem Chaos  bisher machtlos gegenüber. Diese Idee, vielleicht aus Verzweiflung geboren,  ist wunderbar, sympathisch_und hoffentlich erfolgreich! (Beitrag von Gottfried Roithinger / improweise)

Nur ein Lächeln …

Das kostet mich nur ein Lächeln – ein selten dämlicher Spruch! Lächeln erfreut die Seele und hinterläßt ein Funkeln im Alltag.
Heute: Ein amüsiertes Lächeln bei der Lektüre eines profilierten Nachrichtenmagazins: die Werbung für Männerkosmetik (Was Männer wollen) muss sich die Doppelseite teilen mit der emanzipatorischen Kolumne „Männerlandschaft“ (Absicht oder nicht ist hier die Frage); ein erfreutes Lächeln über die Durchsetzungskraft der Gänseblümchen im herbstlich gartenlaubigen Rasen; ein warmes Lächeln über den Anruf der Freundin; ein zufriedenes Lächeln über meinen ersten Blog-Eintrag; und der Tag ist noch lang … Ich schenke Ihnen mein schönstes Lächeln – und es kostet Sie nichts.

Einfach fantastisch?

Besondere Fähigkeiten

Im Fernsehen läuft gerade „Die fantastischen 4“ http://www.kino.de/kinofilm/fantastic-four/82512 – bei einem Flug im All werden vier Astronauten einer unbekannten Strahlung ausgesetzt und entwickeln daraufhin die titelgebenden fantastischen Fähigkeiten.

Der Film kreist auch um die Frage, wie diese eingesetzt sind und ob sie sich immer so fantastisch anfühlen. Ben wird aufgrund seines Aussehens nur noch „das Ding“ genannt und wird von seiner Lebensgefährtin verlassen. Aber stark ist er – und wie auch noch… Weiterlesen